
Die Maine Coon
Imposante Naturschönheit aus den Wäldern Nordamerikas
Die Maine Coon ist eine der
größten Rassekatzen überhaupt, hat ein pflegeleichtes halblanges Fell und
braucht sehr lange für ihre Entwicklung. Im Zusammenleben sind sie verschmuste,
unaufdringliche Gesellen, die majestätisch ihre Distanz wahren und trotzdem
immer die Nähe ihres Menschen
suchen. Junge Maine Coon
Katzen treiben gern Schabernack oder das Spiel mit dem feuchten Element, indem
sie in ihrem Wassernapf planschen.
Die Katze aus der amerikanischen Kälte
Die Maine Coon stammt aus
dem US-Bundesstaat Maine im Nordosten Amerikas.
Es gibt viele Theorien über
die Entstehung der Rasse. (wie z. B.: Die Kreuzung zwischen Katze und Waschbär
- amerikanisch: racoon -, was aber genetisch unmöglich ist. Die Legende von
Captain Coon, der Katzen über alles liebte und wo immer er an Land ging folgten
ihm seine Katzen. Die Katzenbabys wurden dann von den Mainern "Coon
Katzen" genannt. Die Geschichte über Marie
Antoniette, die während der
Französischen Revolution fliehen wollte und ihre Katzen sicherheitshalber
vorausgeschickt hatte, diese sich in der "Neuen Welt" mit den
einheimischen Farmkatzen verpaarten und so die neue Rasse entstand. Die
wahrscheinlichste, wenn auch nicht die romantischsteTheorie ist die natürliche
Selektion, daß im rauhen Klima von Maine eben nur robuste Tiere eine
Überlebenschance haben.)
Die Maine Coon und ihre
Anerkennung
Seit circa 1850 ist die
Maine Coon in der heutigen Form genetisch nachgewiesen und in Büchern wurde sie
als eigenständige Rasse 1861 zum ersten Mal erwähnt. Zum Ausstellungsruhm kam
sie erst später; zunächst wurde sie von den Farmern stolz auf den Bauernmärkten
präsentiert.
1895 endlich kam sie zu
größerer Anerkennung, denn auf der ersten großen Katzenausstellung in New York
gewann sie den begehrten Preis der "Best in Show".
Die Maine Coon trat in
Vergessenheit und es wurde 1911 sogar behauptet, dass die Rasse ausgestorben
wäre. Katzenfreunde in Maine wusste es aber besser. Sie züchteten die Rasse
weiter und gründeten 1953 den "Central Maine Cat Club" der diese
Rasse wieder zu neuer Popularität und Anerkennung verhalf. Anerkennung bei den
großen amerikanischen Katzenvereinen fand sie erst 1973 und der bis heute
größte Katzenverband CFA erkannte sie sogar 1976 offiziell als
Rassekatze an.
Das Erscheinungsbild einer Maine Coon
Zu Recht wird die Maine Coon
von den Amerikanern "The Gentle Giant" (sanfte Riesen) genannt. Sie
ist eine große, imposante Erscheinung, die zu den größten Rassekatzen gehört. Die
männlichen Vertreter können zwischen ca. sieben Kilogramm bis ja sogar zu zehn
Kilogramm auf die Waage bringen, ohne dabei Fett auf den Rippen zu haben. Die
Kätzinnen dagegen sind in der Regel um ca.
drei Kilo leichter.
Der Gesamteindruck ist
großformatig, mit kantigem Kopfumriss und großen Ohren, breitem Brustkorb,
starkem Knochenbau, einem langen, hart bemuskelten, rechteckigen Körper und
einem langen, wehenden Schwanz. Gute Muskelspannung und Festigkeit geben der
Katze einen Ausdruck von Kraft und Robustheit.
Das Leben mit der Maine Coon
Im Zusammenleben mit ihnen
sind die Maine Coon anhängliche und verschmuste Katzen, die ihren Menschen über
alles lieben. Es ist faszinierend zu hören, welche "Piepsstimme"
diese imposanten Tiere benutzen, wenn sie sich verständlich machen wollen.
Sie leben in Harmonie mit
anderen Katzen, Kindern und katzenfreundlichen Hunden.
Sie sind sehr gesellig und
suchen daher ständig den Kontakt zu Tier und Mensch.
Viel beschäftigte Leute, die
oft für lange Zeit außer Haus sind sollten sich daher überlegen, ob sie sich zu
ihrer Maine Coon eine zweite Katze halten!
Die Pflege der Maine Coon
Die Maine Coon hat ein
pflegeleichtes Fell. Trotzdem sollte sie so früh wie möglich an Bürste und Kamm
gewöhnt werden. Denn es ist wichtig, sie später wöchentlich zu Bürsten bzw. zu
Kämmen, damit nicht zuviel Haare verschluckt werden. Außerdem lieben sie die
extra Zuwendung und Schmuseeinheiten während des Kämmens.
Wir haben zeitweise
Nachwuchs aus einer Mischung alter Linien und anderer amerikanischer Linien.
Wir züchten einen
"gemäßigten" Maine-Coon-Typ und wir sind der Meinung, dass der
Gesamteindruck entscheidend ist.
Unser Idealbild einer Maine
Coon sieht deshalb folgendermaßen aus:
• groß und mit kräftigem
Körperbau
• ein langer buschiger
Schwanz
• eine imposante Halskrause
• Luchsbüschel auf den Ohren
• ein ausdrucksstarkes
Gesicht mit mittellanger, kräftiger Schnauze.
Wir achten bei unseren Verpaarungen
darauf, dass keine engen Verwandtschaftsgrade
vorliegen. Die Auswahl
unsere Zuchttiere ist auch im Hinblick auf die immer häufiger
auftretenden genetisch
bedingten und somit vererbbaren Erkrankungen entscheidend.